Technology-driven healthcare in times of crisis
 

Technologiebasierte Gesundheitsversorgung in Krisenzeiten

Laut der Weltgesundheitsorganisation könnten die 2020er Jahre das Jahrzehnt sein, in dem digitale Technologie das Gesundheitssystem revolutioniert. Innovationen in diesem Sektor versprechen enorme Vorteile und sind längst überfällig. Wie überall steht dem Transformationspotenzial der Technologie jedoch die Macht des Status quo gegenüber. Dies macht sich insbesondere in Europa bemerkbar. Könnte die Pandemie den entscheidenden Anstoß geben, um die Transformation branchenweit zu beschleunigen?

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Seit Jahrzehnten ist das Potenzial eines Wandels im Gesundheitswesen bekannt. Allein durch die schnellere Kontaktaufnahme zu Medizinern und den Informationsaustausch zwischen Experten könnten die Ergebnisse für die Patientenversorgung verbessert werden – und das ist erst der Anfang. Leider bleibt der Einsatz von Technologie derzeit jedoch hinter den Möglichkeiten zurück.

Zunächst ist es wichtig, den Unterschied zwischen Digitalisierung und digitaler Transformation zu erkennen. Untersuchungen haben ergeben, dass 78 % der Patientenakten in Europa digitalisiert wurden. Der entscheidende nächste Schritt ist jedoch die Nutzung smarterer Technologien, um Vorteile daraus zu ziehen. Hier beginnt die eigentliche Transformation.

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht von McKinsey (2019) zeigt, dass die europäischen Länder bei der Umstellung auf elektronische Patientenakten hinter den USA zurückbleiben. In Europa ist sie erst zu 3 % erfolgt, in den USA bereits zu 35 %. Die potenziellen Vorteile dieser Technologie sind enorm – genaue, aktuelle Informationen über Patienten auf Anfrage. Dies könnte Diagnosen verbessern, zur Koordination der Pflege beitragen, Verschreibungen sicherer machen und insgesamt einen besseren Zugang zur Pflege schaffen.

In ihrer jährlichen europäischen eHealth-Studie (2019) fragte die amerikanische Healthcare Information and Management Systems Society (HIMMS) 531 Mitarbeiter im Gesundheitswesen, was ihrer Meinung nach die wichtigsten eHealth-Trends für die nächsten Jahre sind. 38 % nannten elektronische Patientenakten als wichtigsten Trend. Die Bereitstellung von Telemedizindiensten landete mit 36 % auf Platz zwei.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie haben sich diese Prioritäten jedoch vermutlich verschoben. Die Notwendigkeit der räumlichen Distanzierung macht eine höhere Flexibilität erforderlich. Jetzt, da mehr Mitarbeiter im Gesundheitswesen von zu Hause aus arbeiten müssen, werden zuverlässige, leistungsstarke Computer, die Ärzte mit Patienten verbinden und den ortsunabhängigen Zugriff auf vertrauliche Daten ermöglichen, noch wichtiger.

Das Lenovo ThinkPad T14i Healthcare Edition bietet die Leistung, die Mitarbeiter im Gesundheitswesen von einem ThinkPad erwarten, sowie erweiterte Funktionen zur Verbesserung der Patientenversorgung. Hochwertige Audio- und Videofunktionen sorgen beispielsweise für unkomplizierte und effektive Konsultationen in der Telemedizin. Mit der Virtual Desktop Infrastructure (VDI) können Ärzte ortsunabhängig auf wichtige Anwendungen zugreifen und so effizienter arbeiten, da sie zum Beispiel nicht ins Labor gehen müssen, um Röntgenaufnahmen auszuwerten. Zuverlässige Geräte wie diese machen eine qualifizierte, fachkundige Betreuung jetzt viel einfacher.

Notebooks wie das Lenovo ThinkPad T490 halten 10.000 Reinigungen über einen Lebenszyklus von 3 Jahren stand und bieten erweiterte Sicherheitsfunktionen wie einen Fingerabdruckscanner für den bequemen und sicheren Zugriff auf vertrauliche Daten. Mit derart nutzerfreundlicher Technologie werden die Bedenken des medizinisches Fachpersonal bezüglich der digitalen Transformation ausgeräumt. Berichte vom europäischen Markt deuten darauf hin, dass Initiativen dieser Art bislang oft an fehlenden Finanzmitteln und Infrastrukturen gescheitert sind, doch die Reaktion auf die Pandemie könnte dies nun ändern.

Sobald die Infrastruktur vorhanden ist, könnte sie den weiteren Wandel begünstigen. Mittelfristig gelten künstliche Intelligenz und personalisierte Medizin als gleichermaßen wichtige Trends für die nächsten Jahre. Hier kommt auch die Nutzung von Big Data ins Spiel, um Trends in der Bevölkerungsgesundheit zu erkennen und Vorhersagemodelle für die Gesundheitsversorgung zu erstellen. Leistungsstarke KI-Technologien können zum Beispiel bereits jetzt das Genom eines Patienten innerhalb weniger Stunden sequenzieren und für eine individuelle Risikobewertung nutzen.

Bei der Bekämpfung von Covid-19 spielt die Computerbiologie eine entscheidende Rolle, sowohl bei der Entwicklung von Therapien als auch bei der Erforschung des Virus. Unternehmen wie AtomWise haben eine KI entwickelt, die durch ein Screening, das ausschließlich am Computer erfolgt, schnell die Wirksamkeit von Arzneimitteln vorhersagen kann. Open-Source-Datenprojekte wie coronavirus3d.org sorgen dafür, dass Wissen zur Bekämpfung der größten Bedrohung für die öffentliche Gesundheit seit einem Jahrhundert leichter zugänglich wird. Wearable-Technologie und IoT könnten die Wirksamkeit von Nachverfolgungs- und Eindämmungsmaßnahmen steigern.

Auch über die Reaktion auf eine Pandemie hinaus ist das Potenzial der KI im Gesundheitswesen enorm, was keineswegs überrascht. KI kann beispielsweise die richtige Interpretation von Röntgenaufnahmen erleichtern und so Fachkräfte entlasten. Das Journal „Nature“ veröffentlichte dieses Jahr einen Artikel, der das Potenzial von Googles DeepMind KI bei der Identifizierung von Brustkrebs verdeutlicht. Die Studie fand in den USA und Großbritannien statt und zeigt eine absolute Reduzierung falsch positiver Ergebnisse um 5,7 % bzw. 1,2 % und falsch negativer Ergebnisse um 9,4 % bzw. 2,7 %. Laut Aussage von DeepMind hat eine Simulation ergeben, dass diese Methode die Arbeitsbelastung von Zweitlesern um 88 % verringern könnte.

Die leistungsstarken Geräte von Lenovo für den professionellen Gebrauch können das technologische Fundament für den Wandel im Gesundheitswesen bilden. Der Lenovo ThinkCentre Nano Healthcare Edition beispielsweise ist ein unglaublich vielseitiger und platzsparender Desktop mit einem Gehäusevolumen von nur 0,35 L. Smarte, für das Gesundheitswesen konzipierte Technologie wie diese kann schnelle Verbindungen, Zusammenarbeit und Leistung im Gesundheitswesen fördern.

Die Vernetzung der Gesundheitsbranche wird Herausforderungen bezüglich digitaler Reife, Skalierbarkeit, Datenverwaltung und Cybersicherheit mit sich bringen – aber die potenziellen Ergebnisse weisen deutlich darauf hin, dass sich der Einsatz lohnen wird. Lenovo bietet smartere Technologien und Lösungen für effiziente und effektive Workflows. Viele Mitarbeiter im Gesundheitswesen werden sich fragen, ob die Branche angesichts von Covid-19 nun von einer zusätzlichen Fokussierung und Finanzierung profitieren wird und ob die Transformation endlich an Fahrt aufnehmen könnte.

 

Weitere Informationen zu den smarteren Lösungen von Lenovo für das Gesundheitswesen finden Sie auf unserer Landingpage.