Security: SMB Technology Solutions News
Are users a bigger risk than you thought?

Stellen Benutzer ein größeres Risiko dar als bisher angenommen?

Unter Mitarbeitern herrscht immer noch ein erstaunlicher Mangel an Sicherheitsbewusstsein. Jüngste Studien ergaben, dass nur ein Viertel der Mitarbeiter Phishing-E-Mails identifizieren kann, und jeder siebte glaubt, dass sich Malware von einem Computer auf einen anderen ausbreiten kann, wenn sie nebeneinander stehen. Telearbeit ist das Gebot der Stunde – und ein umfassender Sicherheitsansatz von entscheidender Bedeutung. Nur so lassen sich Risiken mindern, die vom schwächsten Glied der Kette ausgehen: den Mitarbeitern.

Natürlich meine ich damit nicht Ihre Mitarbeiter. Selbstverständlich werden bei Ihnen Updates automatisch über Nacht installiert. Alle haben die Richtlinien zu Phishing-Angriffen gelesen und die Schulung zur Online-Sicherheit abgeschlossen.

Leider belegen die Zahlen etwas anderes. Laut einem Bericht von Media Pro besitzen 70 % der Benutzer keine grundlegenden Kenntnisse über Cybersicherheit. Und Zahlen von Ostermann Research zufolge können weniger als ein Drittel der Mitarbeiter zwei oder mehr Anzeichen einer Malware-Infektion auf ihrem Gerät erkennen.

Es ist viel zu früh, um zu beurteilen, wie sich der notgedrungene Rückzug ins Home Office langfristig auf die Arbeitspraktiken auswirken wird. Nichtsdestotrotz müssen viele Unternehmen schon jetzt ihren Ansatz im Lichte des Erfolgs bzw. der Erfahrung mit einer größtenteils per Fernzugriff arbeitenden Belegschaft überdenken.

 

Die neuesten Studien zum Thema Home Office zeigen, dass die meisten Mitarbeiter (82 %) der Meinung sind, ihre Arbeitgeber seien ziemlich gut auf den plötzlichen Wandel vorbereitet gewesen. Eine OnePoll-Studie ergab jedoch auch, dass die Sicherheit eine der größten Herausforderungen für Benutzer darstellt.

  • 33 % gaben an, dass strenge Vorschriften und das Fehlen von Single Sign-on die Arbeit von zu Hause aus erschweren.
  • 16 % berichteten von Frustrationen im Zusammenhang mit langsamen VPN-Verbindungen.

 

Dennoch sind SurePayroll zufolge mehr als drei Viertel der Arbeitnehmer der Meinung, dass sie im Home Office besonders produktiv sind. Und laut einer Studie von Airbnb betrachten über zwei Drittel der Befragten zwischenmenschliche Interaktionen nicht als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit.

Das Risiko besteht darin, dass mehr Telearbeit zusätzliche Sicherheitsprobleme schafft, die Vorteile wie Produktivitätssteigerungen und Kosteneinsparungen mehr als aufwiegen. Stattdessen sollten Sicherheitsmaßnahmen natürlich nach wie vor zu mehr Freiheit und nicht zu weiteren Einschränkungen führen.

Die Schulung der Benutzer ist für den Erfolg eines jeden Sicherheitskonzepts entscheidend. Jedoch belegen die Zahlen, wie unrealistisch es ist, Benutzern die komplette Verantwortung für ihre Sicherheitsbedürfnisse zu übertragen.

Glücklicherweise können Sie viele Maßnahmen ergreifen, um die Dinge für Benutzer so einfach wie möglich zu gestalten, ohne das Sicherheitsniveau Ihres Unternehmens zu gefährden. Entscheidend ist dabei, dass diese Maßnahmen auch Ihnen die Arbeit erleichtern sollten. Sicherheit sollte nicht den gesamten Arbeitsalltag bestimmen, außer vielleicht bei den Experten, die für die Strategie verantwortlich sind.

Neue Sicherheitsansätze wie Lenovo ThinkShield vereinen Geräte, Sicherheitsstandards und Technologien von Drittanbietern zu einem orchestrierten Ganzen. Sie basieren auf der Erkenntnis, dass Prävention und Schutz überall greifen müssen, auch auf Endpunkten in persönlichem Besitz und sogar auf Komponenten, die sich noch in der Lieferkette befinden und noch nicht in Geräten verbaut sind.

Sie können Technologien wie die MobileIron-Geräteverwaltung, Windows Autopilot und Absolute Application Persistence in einem einzigen Bereitstellungsprozess zusammenfassen. Gleichzeitig verfügen Lenovo Business-PCs über integrierte fortschrittliche Sicherheitsfunktionen wie biometrische Authentifizierung, eine ThinkShutter-Webcam-Abdeckung und den ePrivacy-Filter, welcher die Lesbarkeit aus einem indirekten Blickwinkel einschränkt und so vor neugierigen Blicken schützt.

Benutzer müssen sich nur geringfügig oder gar nicht mit diesen Lösungen auseinandersetzen, abgesehen vom Schließen der Webcam-Abdeckung, sofern gewünscht. Und hinsichtlich störender Sicherheitsfunktionen sei gesagt: Mitarbeiter im Home Office werden so etwas nur in seltenen Fällen bemerken.

Es zeugt von der unauffälligen Brillanz der IT-Teams in Unternehmen, dass so viele Mitarbeiter glauben, ihre Firma sei auf den plötzlichen Wechsel zur Telearbeit vorbereitet gewesen. Eine weitere beachtenswerte Zahl stammt von OnePoll: Fast 40 % der Arbeitnehmer erwarten von ihren Arbeitgebern eine entspanntere Haltung gegenüber dem mobilen Arbeiten.

Mit dem richtigen Sicherheitsansatz könnte das, was als gut geplante Reaktion auf ein unvorhersehbares Ereignis begann, zu einer eleganten und nachhaltigen Maßnahme für den Geschäftserfolg werden.

 

Stuart Constable - Author

Stuart Constable