SMB 43

Produktivität im Zeitalter der ständigen Verbundenheit

Es herrscht wahrhaft kein Mangel an Technologien, die behaupten, dass sie Ihre Produktivität verbessern würden. Jeden Monat schaue ich mir an, was es Neues gibt – und wage einen kleinen Blick in die Zukunft.

Mein heutiges Goldstück von morgen hat ausgesprochen wenig mit Technik zu tun. Verlassen wir also mal für einen Augenblick das Internet.

Bevor Sie jetzt in fassungsloses Schweigen verfallen, weil ein Technologiebeobachter vorschlägt, das Internet zu verlassen, möchte ich eines sagen: Ich bin einfach begeistert davon, was Ramon Ray in seinem Beitrag vom August in Connecting Apps geschrieben hat, als er einen meiner Lieblingsdienste vorgestellt hat: If This, Then That (IFTTT). Bei diesem Dienst geht es darum, dass die Benutzer durch das Verbinden verschiedener Apps und Tools Zeit sparen und weniger Aufwand haben. Als Beispiel führt Ray das automatische Weiterleiten von wichtigen Gmail-Nachrichten zur Sicherung in der Dropbox an. Eric Knopf bestätigt die Notwendigkeit, die eigene Großartigkeit zu automatisieren.

Noch nie zuvor war es in diesem Umfang möglich und beliebt, aber auch so notwendig wie heute, Technologiedienste miteinander zu verbinden, um mehr zu Arbeit zu erledigen. Sie sollten die folgenden beiden Beiträge lesen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was möglich ist und Life-Hacks/Work-Hacks kennenzulernen, mit denen Sie als Besitzer eines kleinen oder mittelständischen Unternehmens Zeit und Geld sparen können.

Zielgesteuertes Streben nach Produktivität

  • Verabschieden Sie sich von To-Do-Listen und verwenden Sie stattdessen Ihren Kalender. Schreiben Sie zu Beginn jeder Woche kurz auf, wie sie aussehen soll. Hierzu gehören auch Ihre Ziele und Ihre wichtigsten Vorhaben, damit Sie den Überblick darüber behalten, was Sie erreichen möchten. Verwenden Sie statt einer einfachen To-Do-Liste Ihren Kalender und tragen Sie die Aufgabe mit einem reservierten Termin für das benötigte Zeitfenster ein. Der Produktivitätsguru Tony Robbins sagt hierzu: „Wenn Sie über etwas sprechen, ist es ein Traum. Wenn Sie es sich vorstellen, ist es möglich. Aber wenn Sie einen Termin festlegen, ist es real.”
  • Hören Sie mit dem Multitasking auf. Gehen Sie einzeln vor. Es gibt viele neue Studien, die zeigen, dass Multitasking ein Mythos ist. Wir haben einfach nur gelernt, einzelne Aufgaben sehr schnell zu erledigen. Die Untersuchungen zeigen, dass man damit aufhören sollte, zu versuchen, zwei Dinge gut zu machen. Stattdessen sollte man sich darauf konzentrieren, eine Aufgabe zu erledigen – und dieses dafür besser. Schalten Sie alle Telefon- und Internetbenachrichtigungen aus. Während Sie versuchen, eine Präsentation zu schreiben oder eine schwierige quantitative Analyse durchzuführen, brauchen Sie es gerade nicht zu wissen, dass Sie eine E-Mail bekommen haben.

Sollten Ihnen diese Tipps nicht helfen und Sie sich nicht sicher sein, wie Sie Ihre Zeit nutzen, gibt es natürlich auch Apps: Mit Toggl oder RescueTime können Sie beispielsweise Ihre Zeit verfolgen. Die Apps sagen Ihnen, wann und wie lange Sie verschiedene Programme und Apps verwenden (oder wie viel Zeit Sie auf Facebook verbracht haben) und liefern Ihnen ein hübschen Tortendiagramm dazu, wie Sie Ihren Tag verbracht haben. Abhängig davon, wie viel es Sie dabei unterstützt, Aufgaben zu erledigen, kann dies motivierend (oder deprimierend) sein.

Um in der Welt von heute, in der man immer online und immer verbunden sein muss, Erfolg zu haben, muss man viel Arbeit und Energie investieren. Dies umfasst zum Teil auch die nicht technischen Aspekte des Lebens. Verbringen Sie jeden Tag und jede Woche etwas Zeit damit, Ihre Prioritäten neu zu sortieren. Oft können Sie einfach die Technologie ihre Arbeit machen lassen, ohne sich davon ablenken zu lassen. Auf mehr Produktivität!

 
 
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