SMB 25
 

Mit einer „Mobile First“-Strategie zum Erfolg

In den Anfängen des Internets sahen sich die Verbraucher Websites und Software ausschließlich auf Computermonitoren an.

Nach und nach stiegen sie um auf Laptops – und Jahre später auf mobile Geräte. Da anfangs nur Computermonitore für die Darstellung von Inhalten genutzt wurden, waren die Designer nach Aufkommen der Mobilgeräte gezwungen, vorhandene Websites an kleinere Bildschirme anzupassen. Heute ist es  wahrscheinlicher , dass ein Kunde mit einem Smartphone oder Tablet auf Ihrer Website navigiert als mit irgendeinem anderen Gerät. Dabei ist die wachsende Zahl der Benutzer, die Websites auf Smartwatches betrachten, nicht berücksichtigt. Um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu bewahren, müssen Unternehmen umdenken und bei ihrer Strategie den Fokus auf mobile Geräte und nicht mehr auf PCs oder Laptops legen.

Was bedeutet "Mobile First"?

Eine „Mobile First“-Strategie reicht weit über die Website eines Unternehmens oder seine Seiten in sozialen Medien hinaus. Sie bezieht sich auf eine Marketingstrategie, bei der mobile Geräte traditionell eher nachrangig behandelt wurden. Anstatt sich erst nach Aufstellung eines Marketingplans zu fragen, was man denn jetzt noch tun könnte, um mobile Geräte zu unterstützen, sollte man sich schon von Beginn an Gedanken über die mobilen Benutzer machen – während man Inhalte für soziale Medien, Videos usw. erstellt. E-Commerce-Anbieter sollten ihre Shops so aufbauen, dass sie auf einem mobilen Gerät und nicht auf einem Desktop-Computer nutzbar sind. Eine „Mobile First“-Strategie ist besonders für diejenigen Unternehmen wichtig, die Kunden unter den Millennials gewinnen wollen. Die jüngeren Generationen greifen eher auf ein Mobilgerät als auf einen Desktop-Computer zurück, vor allem weil dies die Geräte sind, die sie am meisten nutzen, seit sie mit dem Arbeiten am Computer angefangen haben.

Wettbewerbsfähigkeit erhalten

Einer der Hauptgründe für die Einführung einer „Mobile First“-Marketingstrategie ist die Sichtbarkeit. Erst vor Kurzem kündigte Google an, dass bei den mobilen Suchergebnissen ab sofort mobilgerätfreundliche Seiten erkannt und diese gegenüber weniger mobilfähigen Seiten bevorzugt würden . Dies bedeutet im Klartext, dass Unternehmen mit Inhalten, die nicht für die mobile Anzeige optimiert sind, in den Ergebnissen weiter unten gelistet werden als ihre Wettbewerber – mit dem Ergebnis, dass sie von Verbrauchern nicht gefunden werden.

Mobilfreundlichkeit zeigt auch, dass für ein Unternehmen die Anforderungen seiner Kunden an erster Stelle stehen. Denn wenn ein Besucher auf seiner mobilen Website mühelos navigieren und diese gut lesen kann, zeigt das Unternehmen, dass es Dinge für seine Kunden vereinfachen möchte. Hierzu gehört beispielsweise, wichtige Informationen wie etwa Öffnungszeiten, Firmenstandorte und Preise in einem Bereich der Website zu positionieren, der einfach zu finden ist. Indem Sie die Anforderungen mobiler Benutzer bei der Ausgestaltung jeder Phase berücksichtigen, ob bei Marketing, Branding oder Identity, haben Sie bessere Chancen, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, und Sie können sicherstellen, dass die Kunden sich für Ihre Inhalte interessieren.