Transforming Productivity
Holiday on ice?

Ferienflaute passé?

Neue Technologien – wie Digitalisierung und KI – spielen eine zentrale Rolle in der Strategie und dem Engagement von Lenovo zur Unterstützung von Unternehmen und Mitarbeitern. Sie schaffen die Voraussetzungen für vielfältige Produktivitäts- und Effizienzgewinne und lassen die Vision des „Always-on-Business“ Wirklichkeit werden, berichtet Stuart Constable: Fabriken, die während der Ferienzeit weiterproduzieren; mobile Konnektivität überall und jederzeit, damit die Mitarbeiter weiterarbeiten können; Back-Office-Prozesse, die ohne Unterbrechung weiterlaufen …

 

Gibt es Ferienflauten überhaupt noch?

 

In früheren Zeiten war es üblich, dass viele Unternehmen während der Ferienzeit einfach schlossen. Die PCs wurden ausgeschaltet, die Büros abgeschlossen, die Produktionslinien angehalten. Doch mit dem Aufkommen des “Always-on-Business“ hat sich das stark geändert.

Dies liegt zum einen an der fortschreitenden Entwicklung der Digitaltechnologie, insbesondere rund um Mobilitätslösungen für Mitarbeiter, Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI), die Unternehmen dabei hilft, das ganze Jahr über ein bisher unerreichtes Produktivitäts- und Effizienzniveau aufrechtzuerhalten.

Stellte es früher bereits den Gipfel an Mitarbeitermobilität dar, wenn man den Laptop mit nach Hause nehmen konnte, so ermöglichen heute Hochgeschwindigkeitsverbindungen und cloudbasierte Betriebsabläufe ein externes Management ganzer Geschäftsbereiche.

Konnektivität ist in der Tat eine von drei Kernfunktionen, die wir bei Lenovo als unabdingbar ansehen, damit Mitarbeiter an jedem Ort und zu jeder Zeit effizient arbeiten können. Dementsprechend arbeiten wir ständig mit hohem Aufwand daran, dass unsere Angebote immer erstklassig im Hinblick auf Konnektivität, Performance und Flexibilität sind.

 

Konnektivität – Anschlüsse, WLAN, integrierte 4G-Funktionalität

Performance – Rechenleistung, Speicher, Geschwindigkeit

Flexibilität – Verschiedene Gehäuseformate und Nutzungsarten für unterschiedliche Umgebungen

 

Natürlich ist dieses Maß an Freiheiten auch mit Verantwortung verbunden. Stress und Burnout bei Mitarbeitern sind zu vermeiden und alle lokalen arbeitsrechtlichen Vorschriften müssen eingehalten werden. In Frankreich zum Beispiel müssen Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern mit hohen Bußgeldern rechnen, wenn Führungskräfte ihren Mitarbeitern ständig E-Mails außerhalb der vereinbarten Geschäftszeiten senden.1

Insgesamt ist jedoch es jedoch positiv zu werten, wie solche Technologien allen das Leben erleichtern können. Die spannendste Entwicklung nimmt sicherlich die KI, die mühsame Aufgaben eliminiert und einen erstaunlichen Automatisierungsgrad erreichbar macht.

So ist es nun beispielsweise möglich, die neueste Bilderkennungstechnologie mit einer Workflow-Software zu kombinieren, um Dateien automatisch nach Inhalten zu sortieren, Kontakte zu speichern, Spesenabrechnungen einzureichen oder gar komplexe Suchen-und-Ersetzen-Aufgaben auszuführen. Und es ist ein Trend, der von den meisten begrüßt wird.

In einer aktuellen britischen Umfrage2 gaben fast zwei Drittel der befragten Beschäftigten an, dass sie froh sind, lästige Aufgaben wie das Erstellen von Besprechungsprotokollen und das Überprüfen langer Dokumente einer Maschine überlassen zu können.

Auf der Managementebene unterstützt die Technologie neue Dashboards für prädiktive Analysen wie beim Projektmanagementservice Hive, der mithilfe von maschinellem Lernen erkennt, wenn Teams zu viele Aufgaben oder zu wenig Personal haben, und die Genauigkeit bei der Schätzung von Projektlaufzeiten prognostizieren kann.

Doch vor allem in der Fertigung kann KI ihre Stärken für das „Always-on-Business“ zur Geltung bringen.

So etwa beim Thema Predictive Maintenance. Der Zustand der Anlagenkomponenten wird durch Sensoren verfolgt, sodass die Wartung nach Bedarf statt nach festgelegten Servicezeitplänen erfolgen kann. Ausfallzeiten werden somit minimiert. Maschinen können ihre Ersatzteile selbst bestellen und, falls nötig, den Einsatz von Servicetechnikern anfordern. Zudem warnen Vorhersagealgorithmen vor bevorstehenden Geräteausfällen.

Die Ergebnisse sind rundum überzeugend. Das Beratungsunternehmen McKinsey3 hat festgestellt, dass durch KI-optimierte Predictive Maintenance die jährlichen Wartungskosten um 10 %, Ausfallzeiten um bis zu 20 % und Inspektionskosten um 25 % gesenkt werden können.

 

KI macht auch beim Einsatz zu Hause große Fortschritte. Ein Beispiel ist der Google Assistant.

 

Dank der KI-Investitionen von Google gewinnt der Assistant neue Fähigkeiten, die weit über einfache Aktivitäten wie Rezepte suchen, die Klimaanlage steuern und Musikwiedergabelisten erstellen hinausgehen. Die derzeit in der Testphase befindliche Duplex-Technologie soll dem Assistant menschenähnliche Interaktionsfähigkeiten verleihen4 , sodass er beispielsweise einen Friseurtermin vereinbaren kann.

 

Wir leben in spannenden Zeiten. Und Lenovo ist stolz, an ihrer Entwicklung mitzuwirken.

 

 

1) New French Law Bars Work Email After Hours, 1. Januar 2017

http://fortune.com/2017/01/01/french-right-to-disconnect-law/

2) Von ABBYY Software in Auftrag gegebene Studie vom 20. Juni 2018

https://www.abbyy.com/en-gb/news/two-thirds-of-uk-employees-want-to-del…

3) Crossing the Frontier: How to apply AI for impact, 1. Juni 2018

https://www.mckinsey.com/~/media/mckinsey/business%20functions/mckinsey…%

20frontier%20how%20to%20apply%20ai%20for%20impact/crossing-the-frontier-collection.ashx

4) Google Duplex: An AI system for accomplishing real-world tasks over the phone

https://ai.googleblog.com/2018/05/duplex-ai-system-for-natural-conversa…