Finding a Needle in a Stack of Needles: Tech that can Help you Find Customers

Die Nadel im Heuhaufen: Technologie, mit der Sie Kunden finden

Es spielt keine Rolle, wie gut ein Produkt oder eine Dienstleistung ist – fehlen die Kunden, überlebt dies kein Unternehmen. Deshalb liegen Geschäftsinhaber nachts wach und überlegen, wie sie mehr Kunden erreichen, gewinnen und an sich binden können.

Früher war das Beste, was man tun konnte, eine große – wenn auch passive – Marketingkampagne zu starten, in der Hoffnung, das diese die richtige Zielgruppe ansprechen würde. Die richtigen Kunden mit der richtigen Botschaft zu erreichen, ist heute nicht mehr nur ein frommer Wunsch, sondern ein vielversprechendes Unterfangen.

Die richtigen Kunden zielgerichtet erreichen

Für Inhaber eines kleinen Unternehmens zählt im Marketing jeder Cent. Deshalb ist es wichtig, sich Ihrer Spezialität bewusst zu sein. Aber wie finden Sie heraus, wer von Ihrem Produkt bzw. Ihrer Dienstleistung am meisten profitiert? Ein guter Ausgangspunkt ist, sich Ihre aktuellen Kunden anzuschauen. Wer kauft in Ihren Ladengeschäften ein? Und wer shoppt auf Ihrer Website? Wer reagiert auf die meisten Ihrer E-Mail-Kampagnen und Onlineanzeigen?

„Die  richtigen Kunden mit der  richtigen Botschaft am  richtigen Ort zu erreichen, ist heute nicht mehr nur ein frommer Wunsch, sondern ein vielversprechendes Unterfangen.“

Um diese Fragen beantworten zu können, müssen Sie Marktforschung betreiben. Dies ist ein Prozess, der von einer sehr einfachen qualitativen Studie bis hin zu einer eingehenden quantitativen Analyse reichen kann. Eine einfache und kostengünstige Methode ist, bestehenden Kunden mithilfe eines der vielen verfügbaren Online-Umfragetools wie SurveyMonkey oder Zoomerang Umfragen zu schicken.

Logischerweise werden Ihre Produkte einigen Kunden mehr gefallen als anderen. Versuchen Sie also, Ihre Kunden mithilfe nüchterner Fakten kennenzulernen und Ihren Markt entsprechend zu segmentieren:

  • Demografische Daten: statistische Informationen, z. B. Einkommen, Alter oder Standort der Kunden
  • Psychografische Daten: die Einstellungen einer bestimmten Bevölkerungsgruppe
  • Kaufgewohnheiten: wie und wo Kunden welche Produkte und Dienstleistungen einkaufen

Führen Sie Ihre Marktforschungen aber auch offline durch, um eine andere Perspektive zu erhalten. Sprechen Sie persönlich mit Ihren Kunden und fragen Sie sie, was ihnen an Ihren Produkten und dem Format Ihres Produktangebots gefällt bzw. nicht gefällt. Suchen Sie z. B. bei Veranstaltungen den Kontakt zu anderen kleinen Unternehmen, um zu erfahren, wie diese ihre Kunden identifizieren und erreichen.

Die richtige Technologie: Tools , die Ihnen bei Kundengewinnung und -bindung helfen 

Sie wissen nicht genau, wie oder wo Ihre Kunden über Ihre Marke sprechen? Oder was Ihre Kunden von Ihren Produkten oder Dienstleistungen halten? Die folgenden bewährten, leistungsstarken Tools helfen kleinen Unternehmen dabei, den Überblick zu behalten, die richtigen Botschaften zu übermitteln, wirksam mit Kunden zu interagieren, Feedback in sozialen Medien zu erfassen und die Ergebnisse zu messen:

GOOGLE ALERTS:
Dieses Tool ist effektiv, einfach und vor allem KOSTENLOS! Mit Google Alerts können Sie Suchbegriffe für bestimmte Themen einrichten. Wenn die Suche hochkommt, erhalten Sie eine Benachrichtigung und einen Link zu dem Suchergebnis. Dies ist eine tolle Möglichkeit herauszufinden, wo potenzielle Kunden ihre Zeit verbringen. So können Sie Ihre Bemühungen auf diese Bereiche konzentrieren.

HOOTSUITE:
Eines der am meisten verwendeten Tools zur Auswertung sozialer Medien ist Hootsuite, mit dem Sie Unterhaltungen über Ihre Marke auf sozialen Plattformen überwachen können. Fügen Sie einfach die gewünschten Streams und Schlüsselwörter hinzu, um auf Twitter, Facebook, LinkedIn, Google+ usw. Feedback in Echtzeit zu erhalten. Die Ergebnisse können Sie ganz einfach mit anderen in Ihrem Unternehmen teilen. Es sind eine kostenlose, eine Pro- und eine Enterprise-Version erhältlich.

SPROUT SOCIAL:
Mit Sprout Social können Sie alle Ihre Profile in einem Dashboard anzeigen, Follower verfolgen, Beiträge terminieren/veröffentlichen und Berichte ausführen. Das Tool organisiert sogar anfallende Aufgaben für Sie. Jegliche Hemmungen, in die sozialen Medien abzutauchen, um Kunden zu erreichen, werden durch die einfache Nutzung wettgemacht. Nachdem Sie das Nutzenversprechen Ihres Unternehmens definiert haben, können Sie loslegen – die Analyse und Nachrichtenübermittlung ist mit Sprout Social ganz einfach.

SALESFORCE:
 Salesforce ist eines der führenden CRM-Tools am Markt und unterstützt Sie bei jedem Schritt in Ihrer Vertriebspipeline – vom Marketing bis hin zum Kundendienst. In einer zentralen Cloud-basierten Anwendung sind E-Mails, Live-Chats, Verwaltung von Social Media-Beiträgen und andere Kundenkontaktmerkmale integriert, sodass Sie Ihre Kunden von überall unterstützen können. Die Preise von Salesforce sind an die Bedürfnisse von Startups bis hin zu Fortune 500-Unternehmen ausgerichtet, sodass Sie auf jeden Fall das passende Angebot finden.

NIMBLE:
Sie reagieren bereits schnell auf die Anforderungen Ihrer Kunden, möchten ihnen aber ein noch besseres Erlebnis bieten? Nimble unterstützt Sie darin, Ihre Massen an Kunden-E-Mails zu sortieren und zu beantworten. Über ein komfortables Portal können Kontakte, soziale Medien und Kalender eingebunden werden. Nimble ist in andere Software und vertraute Tools wie Gmail integrierbar, um Ihnen die Arbeit zu erleichtern. Das Tool bietet flexible Preismodelle und eine kostenlose Testversion an.

KISSMETRICS:
Kennen Sie die Besucher Ihrer Websites wirklich? Sicher, Google Analytics ist wirklich toll, was aber, wenn Sie das Tool weiter optimieren könnten, damit Sie noch mehr erfahren? Dann ist KISSmetrics das Richtige für Sie: Sie können Besucher je nach Methode, über die sie auf Ihre Website gelangt sind (z. B. aufgrund einer Ihrer Marketing-Kampagnen oder über eine Empfehlung), begrüßen. Während sie auf Ihrer Website surfen, können Sie sie mit auf ihre Verhaltensweisen angepassten Aufforderungen zum Kauf animieren. Einem Käufer, der noch unschlüssig ist, können Sie sogar ein Sonderangebot unterbreiten, um ihn zum Kauf zu bewegen. Gestaffelte Preise ermöglichen eine einfache Bewertung der Anschaffung; mit der kostenlosen Testversion können Sie das Tool in der Praxis ausprobieren.

Die richtige Strategie: Growth Hacking

Nun, da Sie Ihre Zielgruppe so gut kennen und über die richtigen Tools verfügen, um sie aufzuspüren und für sich zu gewinnen, sollten Sie eine Botschaft entwickeln, die diese Zielgruppe auf jeden Fall überzeugt. Dazu brauchen Sie großartige Ideen und die Bereitschaft, Neues auszuprobieren. Marketingexperte Sean Ellis, der z. B. Dropbox, Eventbrite, LogMeIn, Lookout und Uproar zum Erfolg verhalf, hat den Begriff „Growth Hacker“ geprägt. Zum „Growth Hacking” gehört es, zu überlegen, wie und warum Ihr Unternehmen für die Verbraucher relevant ist, und sie auf menschlicher Ebene zu erreichen.

Zu dieser Strategie gehören drei wichtige Aspekte:

GUTER INHALT = VERBINDUNG ZUM KUNDEN:
Was bieten Ihre Produkte und Dienstleistungen, um das Leben eines Kunden einfacher, besser oder erfüllender zu gestalten? Die Inhalte, die Sie entwickeln, sollten dieses Verständnis widerspiegeln. Stellen Sie sicher, dass die Artikel, Blog-Beiträge, Infografikenund Videos, die Sie veröffentlichen, die Bedürfnisse Ihrer Kunden ansprechen und auch Ihr Nutzenversprechen verdeutlichen, ohne allzu sehr in Vertriebsjargon zu verfallen.

IHR WERT IST, DASS SIE WERTVOLL SIND:
Richten Sie Ihre Social Media-Kampagnen überlegt an Interessenten und Kunden. Bieten Sie Lösungen, anstatt einfach nur ein Produkt anzupreisen. Informationskampagnen und sinnvolle Interaktionen in sozialen Netzwerken können langfristig dazu beitragen, Ihr Nutzenversprechen im Bewusstsein Ihrer Zielgruppen zu verankern.

TESTEN, NICHT SCHÄTZEN:
Probieren Sie verschiedene Plattformen für Ihre Kampagnen aus (z. B. soziales Netzwerk oder E-Mail). Nutzen Sie Tools zur Erstellung eines Dashboards, um die Reaktion auf die einzelnen Kampagnen anzuzeigen. Verwenden Sie die Ergebnisse Ihrer Tests, um zu entscheiden, was am besten für Ihr Unternehmen funktioniert. Möglicherweise erhalten Sie für Ihre Website mehr Klicks über Twitter-Meldungen als über E-Mail- oder Facebook-Anzeigen. Lernen Sie aus erfolglosen Versuchen und passen Sie Ihre Strategie immer wieder an.

Ein richtiges Bild Ihrer Zielkunden, verlässliche Informationen zu ihren digitalen Aufenthaltsorten und den Methoden, wie sie dahin gelangen, sowie eine solide Botschaft kann Ihrem kleinen Unternehmen dabei helfen, Großartiges zu erreichen. Wenn Sie stets über die Erwähnungen Ihres Unternehmens in den sozialen Medien informiert sind, können Sie Unterhaltungen in Echtzeit verfolgen und verstehen, wie Sie von Kunden wahrgenommen werden. Und entsprechend können Sie Ihre Werbebotschaften und Marketingmodelle anpassen. Ihre einzige Entscheidung ist jetzt nur noch, ob Sie den Status quo beibehalten oder Ihr Unternehmen für die Menschen attraktiv machen wollen, die am wichtigsten sind: Ihre Kunden.