Internet of Medical Things: improving outcomes at the edge
 

Internet der medizinischen Dinge: bessere Ergebnisse mit Edge-Computing

Gesundheitsdienstleister haben schon lange vor dem Internet der Dinge vergleichbare Netzwerke geschaffen. Man spricht sogar vom Internet der medizinischen Dinge oder IoMT. 2020 wurde der stetige Fluss von Lösungen für Automatisierung und digitale Gesundheitsversorgung, der die Transformation des Gesundheitswesens vorangetrieben hatte, jedoch zu einer wahren Flut. Virtuelle Gesundheitsversorgung machte Schlagzeilen, während Geräte und Sensoren ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der Auswirkungen der Pandemie spielten. Die große Frage ist nun: Was machen wir mit all diesen Daten? In diesem Artikel sehen wir uns einige Lösungen dazu an, wie Sie Ihr eigenes IoMT in großem Umfang erstellen und sichern können.

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Heutzutage kann man in einem herkömmlichen Krankenhauszimmer Dutzende miteinander verbundener Dinge finden, von Beatmungsgeräten über Wearable-Technologie bis hin zu Monitoren und sogar Geräten wie intelligenten Stethoskopen und Sicherheitskameras.

Das medizinische Umfeld hat sich in den letzten Jahren zunehmend vernetzt, da durch technologische Verbesserungen eine Vielzahl von Daten zu allen Schlüsselindikatoren für die Gesundheit gesammelt werden konnte.

Außerhalb von Krankenhäusern können Geräte wie Fitness-Tracker oder Wearables für klinische Zwecke Herzfrequenz, Blutdruck, Schlafqualität usw. messen. Es gibt sogar intelligente Pillen, die beim Verschlucken aktiviert werden und mit einer App kommunizieren, die für Patienten und Ärzte zugänglich ist. Dies ist beispielsweise bei der Behandlung von Alzheimer hilfreich.

Dieser Trend zur vernetzten Gesundheitsversorgung wurde durch die COVID-19-Pandemie enorm beschleunigt, da sie zu einem Ausbau der Telemedizin und zu einer noch umfangreicheren Versorgung außerhalb des Krankenhauses führte.

Dadurch, dass jedes dieser Geräte Daten sammelt und überträgt, entsteht das IoMT und schafft so eine vernetzte Infrastruktur von Gesundheitssystemen und -diensten, die Datenanalysen und bessere Behandlungsergebnisse ermöglicht – und auch für Hacker sehr attraktiv ist.

Im Mai 2020 warnte das US-Ministerium für Innere Sicherheit, dass gezielte Angriffe auf das Gesundheitswesen wahrscheinlicher würden, da Angreifer versuchen würden, die Covid-19-Pandemie auszunutzen.

Der „Cost of a Data Breach Report” 2020 von IBM ergab, dass Gesundheitseinrichtungen mit durchschnittlich 7,13 Millionen USD pro Vorfall im Vergleich zu allen anderen Branchen bei Datensicherheitsverletzungen den höchsten finanziellen Schaden erleiden. Das ist ein Anstieg von 10 % gegenüber der Studie von 2019.

Das IoMT ist häufig ein Flickwerk aus älteren und modernen Geräten, und ein Mangel an Interoperabilität und standardisierter Sicherheit sorgt für ein erhöhtes Potenzial für Schwachstellen in der Sicherheit. Das Risiko steigt noch weiter, je mehr Geräte sich per Fernzugriff verbinden.

Und mit zunehmender Größe des IoMT wird es noch anfälliger für Angriffe, wobei jeder Endpunkt eine potenzielle Zugriffsmöglichkeit für Hacker auf private medizinische Netzwerke darstellt.

Aufgrund des hohen Werts dieser Daten und der umfassenden Möglichkeiten hat Cybersecurity Ventures vorausgesagt, dass die Wahrscheinlichkeit für Cyberangriffe in der Gesundheitsbranche 2021 zwei- bis dreimal höher sein wird als der Durchschnitt anderer Branchen.

Die Vorteile des IoMT nehmen jedoch ebenfalls zu. Je mehr Daten gesammelt werden, desto wertvollere Erkenntnisse können durch KI extrahiert werden. Dies kann die individuellen Ergebnisse in Bezug auf Diagnosen verbessern, aber auch das medizinische Wissen erweitern und eine Verschiebung hin zu einer vorausschauenden medizinischen Versorgung anstelle einer reaktiven ermöglichen.

Darüber hinaus kann eine höhere Anzahl vernetzter Geräte die Effizienz medizinischer Organisationen im Hinblick auf eine bessere Nachverfolgung von Geräten verbessern. Die Wahrscheinlichkeit, dass teure medizinische Geräte nicht ausreichend genutzt werden oder verloren gehen, sinkt, wenn sie mithilfe einer intelligenten Verwaltungsplattform per Fernzugriff überwacht werden.

Die Vorteile überwiegen eindeutig das Risiko, da sich das IoMT mit einer prognostizierten durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 38,67 % zwischen 2019 und 2026 weiter ausbreitet. Die Technologie sorgt rasch für mehr Effizienz und schließt die durch COVID-19 entstandenen Lücken, zudem gibt es einen Trend zur Digitalisierung von Patientenakten.

Wie können diese massiven Datensätze also optimal genutzt und vor Malware, Ransomware und anderen Arten von Cyberbedrohungen geschützt werden? Gibt es eine intelligentere Möglichkeit, das IoMT in großem Umfang bereitzustellen und zu verwalten?

Das Lösungsportfolio von Lenovo Health bietet Hardware, Software und Services, die die Transformation des Gesundheitswesens in über 160 Ländern weltweit vereinfachen.

Eine integrierte IoMT-Lösung muss Daten effizient verarbeiten, umsetzbare Erkenntnisse liefern und Daten sicher und vorschriftsmäßig speichern.

Geräte wie der Lenovo ThinkCentre M90n Nano bieten leistungsstarke lokale Ressourcen für das Edge-Computing, mit deren Hilfe die komplexen Datensätze einer IoMT-Umgebung erfasst und verarbeitet werden können.

Die Investition in solche Edge-Computing-Lösungen ermöglicht die effektive Bereitstellung schneller Datenanalysen mit geringerer Latenz im Vergleich zur Arbeit in der Cloud.

Diese Geräte bieten die Leistung eines Desktop-PCs in Standardgröße, sind jedoch nur so groß wie ein kleines Notebook (0,35 l Gehäusevolumen). Sie sind nach Militärstandards getestet und halten Stößen, Schocks und allen möglichen anderen Gefahren stand. Außerdem finden sie auch in beengten Verhältnissen in Gesundheitseinrichtungen Platz.

Leistungsstarke Edge-Computing-Geräte wie diese sind energieeffizient und senken so die Betriebskosten. Lenovo Konfigurationsdienste und einfache USB-C-Plug-and-Play-Funktionen gewährleisten eine mühelose Bereitstellung.

Vor allem aber sind Lenovo ThinkCentre Nano Geräte durch die umfassende Sicherheitslösung Lenovo ThinkShield geschützt, die eine sichere Herstellung und Lieferkette mit hocheffektiver Software zur Erkennung und Abwehr von Endpunktbedrohungen kombiniert.

Da das IoMT in Umfang und Anwendung weiter wächst, wird sich die Transformation des Gesundheitswesens beschleunigen, bei kontinuierlicher Verbesserung der Ergebnisse. Interoperabilität ist jedoch ein entscheidender Faktor, und es muss unbedingt geprüft werden, wie diese Geräte und Daten in großem Umfang effizient verwaltet und geschützt werden können.

Lenovo Health kann die Geräte, Software und Services bereitstellen, die für ein Optimum an Nutzen und Effizienz des IoMT erforderlich sind. Weitere Informationen zur Schaffung einer flexiblen, sicheren und skalierbaren Umgebung für das Gesundheitswesen finden Sie auf der Lenovo Health Webseite.