Teaching people to become fluent in data

So befähigen Sie Menschen zum selbstverständlichen Umgang mit Daten

Zeitgleich mit dem Übergang zur Telearbeit (der durch die jüngsten Ereignisse enorm beschleunigt wurde) beobachten wir einen zweiten wichtigen Trend: Immer mehr von uns müssen datenbasierte Entscheidungen treffen. Doch nur wenige von uns arbeiten souverän mit Daten. Daher benötigen wir Technologien, die die Datenanalysen per Fernzugriff vereinfachen und beschleunigen – und wir müssen unsere Mitarbeiter in die produktive Nutzung dieser Tools einweisen.

 

Die meisten Angestellten müssen heutzutage datenbasierte Entscheidungen treffen, doch eine globale Studie von Accenture zeigt, dass dies für viele zu Stress und dadurch indirekt zu einem Produktivitätsverlust von 10 Milliarden USD führt. Um Ihre Daten optimal zu nutzen, sollten Sie in benutzerfreundliche digitale Tools investieren und Ihren Mitarbeitern die Anwendung erleichtern.

Die Zeichen der Zeit sind eindeutig: Das Potenzial moderner Unternehmen, Daten zu sammeln, ist enorm – doch noch schöpfen zu wenige Unternehmen diese unschätzbare Ressource wirklich voll aus. Das liegt häufig daran, dass Mitarbeiter die vorliegenden Daten einfach nicht interpretieren können. In einer Umfrage unter 9.000 Teilnehmern stellte das Data Literacy Project fest, dass 74 % der Angestellten kein richtiges Vertrauen in ihre Fähigkeiten im Umgang mit Daten haben.

Die effektive Nutzung von Daten ist heute von entscheidender Bedeutung für die unternehmensinterne Kommunikation, die Optimierung der Kundenerfahrung, die Erfolgsmessung und die Entscheidungsfindung. Das sind gewichtige Gründe dafür, die Datenkompetenz zu fördern.

Tatsächlich hat die Angst vieler Menschen vor dem Umgang mit Daten sogar direkte Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und Produktivität der Mitarbeiter. Die meisten Befragten gaben an, dass sie sich oft schon bei dem Gedanken an die Arbeit mit Daten überfordert fühlten, was zu Stress und damit zu Verzögerungen, Vermeidung von Aufgaben und sogar Krankheitstagen sowie zu Produktivitätsverlusten und Unsicherheit führt. Und es geht nicht nur um verpasste Chancen – es beeinträchtigt aktiv das Geschäftsergebnis.

All dies ließe sich so einfach lösen, wenn mehr Unternehmen in die Datenkompetenz ihrer Mitarbeiter investieren würden. Leider haben 75 % der Befragten auf Führungsebene das Selbstvertrauen ihrer Teams bei der Arbeit mit Daten überschätzt, ebenso wie die Verfügbarkeit der benötigten Tools. Auf der Ebene des mittleren Managements teilten hingegen nur 50 % diese Überzeugungen. Unter den Endbenutzern waren nur 21 % von ihren Datenkenntnissen überzeugt. Es liegt hier also ein Problem vor, das offenbar von vielen in den oberen Führungsebenen nicht erkannt wird.

Verstärkend kommt hinzu, dass der richtige Umgang mit Daten einigen Angestellten große Sorgen bereitet, während andere einfach in Apathie verfallen. Anstatt neue Datenfähigkeiten zu erlernen und ihre Entscheidungen auf Beweise zu stützen, verließen sich 48 % der Mitarbeiter lieber auf ihr Bauchgefühl. Dieses Verhalten ist unter Führungskräften noch weiter verbreitet als auf funktionaler Ebene. Und selbst das intuitivste Bauchgefühl der Welt ist natürlich niemals so zuverlässig wie eine Datenanalyse. Im Gegensatz zu einem Bauchgefühl bieten Daten quantifizierbare Wahrscheinlichkeiten, Messwerte und unerwartete Korrelationen, die als Leitfaden für eine fundiertere Entscheidungsfindung und Geschäftsstrategie dienen können. Warum sollte man also dieses Potenzial nicht nutzen?

Ein Teil des Problems liegt offenbar darin, dass das Bildungssystem in den meisten Ländern nicht mit der ständigen Weiterentwicklung der Technologie Schritt gehalten hat. In Großbritannien hatten sich nur 10 % der Befragten eingehender über den Umgang mit Daten am Arbeitsplatz informiert. In Singapur waren es 14 %. In Indien hingegen hatten sich ganze 52 % der Befragten mit dem Thema beschäftigt.

Mitarbeiter werden älter und die Technologie entwickelt sich kontinuierlich weiter. Dadurch entsteht eine kostspielige Lücke zwischen den Fähigkeiten, die jetzt erforderlich sind, und den bestehenden Fähigkeiten. Mitarbeiter können sich also entweder selbst schulen, darauf warten, geschult zu werden, oder sich überhaupt nicht weiterbilden. Es müssen mehr Unternehmen die Initiative ergreifen und Weiterbildung in digitalen Kompetenzen und Data Science anbieten. Wenn sie dies nicht tun, verzichten sie schlicht auf einen wichtigen Wettbewerbsvorteil.

Wie sieht das in der Praxis aus? Laut Lorin Whitt, Professor an der Wharton Business School, wird ein datenorientiertes Unternehmen durch drei Schlüsselelemente definiert: verbesserten Datenzugriff, stärkere Datenkompetenz und eine Kultur, bei der die Nutzung von Daten für Geschäftsentscheidungen an erster Stelle steht.

Die „Demokratisierung von Daten“ – d. h., wenn Daten nicht mehr ausschließlich von einer kleinen Gruppe talentierter Mitarbeiter genutzt werden und gewährleistet ist, dass jeder in einem Unternehmen über die nötigen Tools und den Zugriff verfügt, um seine eigenen Analysen beizutragen – wird Unternehmen echte Vorteile verschaffen. Nach Angaben des Data Literacy Index kann ein datenorientiertes Unternehmen eine höhere Unternehmensleistung und einen um 3–5 % höheren Gesamtunternehmenswert vorweisen.

Diese Investition in die Datenkompetenz muss kontinuierlich statt einmalig erfolgen, und sollte auf einer soliden Grundlage zuverlässiger Technologie aufbauen. Wenn Sie jetzt in diese Fähigkeiten investieren, profitieren Sie von höherer Produktivität und besserer Arbeitsmoral. Mit den ThinkBooks, ThinkPads und Workstations von Lenovo stehen Ihnen die Rechenleistung und Ressourcen zur Verfügung, die Sie benötigen, um die verschiedenen Unternehmensbereiche zu verknüpfen, sowie die richtigen Tools, um mithilfe von Datenanalysen wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen.