Security: SMB Technology Solutions News
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Schützen Sie sich mit KI vor KI

Das neueste Smartphone, die Forderung nach BYOD oder Remote-Arbeit – die Art und Weise, wie wir heute arbeiten, stellt häufig die Bequemlichkeit über die Sicherheit. Dies schafft neue Herausforderungen für Unternehmen in einer Zeit, in der die Zahl der Cyberangriffe zunimmt. In den neuesten Prognosen von Lenovo beschäftigen wir uns damit, dass künstliche Intelligenz (KI) den besten Schutz für Ihren Arbeitsplatz darstellt – aber auch die größte Gefahr. 

Wir Menschen werden oft als das schwächste Glied in der Sicherheit betrachtet. Obwohl wir uns zunehmend der Notwendigkeit bewusst sind, unsere Arbeitsgeräte und folglich das Unternehmensnetzwerk zu schützen, schmälert das nicht unser Interesse an der neuesten, smartesten Technologie.

Maschinen hingegen ist Komfort nicht wichtiger als Sicherheit. Künstliche Intelligenz (KI) gilt daher häufig als die beste Möglichkeit, Unternehmen zu schützen und Bedrohungen einen Schritt voraus zu sein. 

KI ist die Fähigkeit von Maschinen, bei Entscheidungen die Logik des menschlichen Gehirns nachzuahmen. Sie basiert zum Teil auf Algorithmen für maschinelles Lernen (ML), die durch Analyse einer großen Datenmenge erstellt wurden und die wahrscheinliche Ergebnisse vorhersagen können, wenn etwas Neues passiert. 

Dies funktioniert in allen vier Schlüsselbereichen, in denen sich Unternehmen schützen müssen – Daten, Identität, Online und Geräte.

Im Hinblick auf Sicherheitslücken erkennt KI Muster, wo wir nur eine Flut von Daten sehen würden. Wenn es darum geht, die riesigen Datenmengen zu verarbeiten und zu analysieren, die erforderlich sind, um ungewöhnliche Trends oder Verhaltensweisen zu erkennen – vom Aussortieren von Phishing-E-Mails bis zum Erkennen gefälschter Websites –, können wir Menschen einfach nicht so schnell und effektiv arbeiten wie ML-gesteuerte Systeme.    

Die Warnmeldungen, die wir durch solche automatisierte Analyseverfahren erhalten, reduzieren deutlich die Menge an Benachrichtigungen, Fehlalarmen und dergleichen, die so viel IT-Zeit in Anspruch nehmen.

Beim Identitätsmanagement können KI und ML uns helfen, zu verstehen, wer Zugriff worauf hat und ob das zulässig ist. Auf diese Weise können wir riskantes Benutzerverhalten oder kompromittierte Konten erkennen – und sogar eine Art Impfung mit digitalen Antikörpern entwickeln, um Angriffen vorzubeugen.

Auf den Geräten selbst können ML-Algorithmen Passwörter überprüfen und stärkere vorschlagen und eine ausgefeiltere Multifaktor-Authentifizierung ermöglichen, die das Infiltrieren von Geräten erschwert.

So weit, so gut. Aber es gibt da ein Problem. Was funktioniert, um den Arbeitsplatz zu sichern und die Effizienz zu steigern, funktioniert ebenso gut für Kriminelle.

Sie nutzen KI und ML, um mehr über ihre Opfer zu erfahren und die Häufigkeit und Komplexität von Angriffen zu steigern. 

Das Ergebnis ist ein ständiger Wettlauf zwischen automatisierter Malware und KI-gestützter Bedrohungsabwehr.

Um die Effizienz am Arbeitsplatz zu verbessern, müssen Sie einen umfassenden Schutz bieten und Ihr Unternehmen absichern, ohne die Arbeit Ihrer Mitarbeiter zu beeinträchtigen. Dazu eignet sich Lenovo ThinkShield, das von der Lieferkette bis hin zum einzelnen Gerät Sicherheit bietet.

Die wachsende Anzahl von Smart Devices, die sowohl zu Hause als auch im Büro eingesetzt werden, ist ebenfalls eine Sicherheitsbedrohung, die immer weiter zunimmt. Für einen wirksamen Schutz müssen Sie technologische Innovationen ebenso verstehen wie die unterschiedlichen Bedürfnisse und Denkweisen der heutigen Mitarbeiter aus mehreren Generationen.

Wie Gianfranco Lanci als COO von Lenovo anmerkt [Link zu https://news.lenovo.com/lenovo-coo-predicts-tech-trends-2019/], ist Device-as-a-Service (DaaS) eine smarte Möglichkeit, dieses Problem in Zeiten zunehmender mobiler Arbeit anzugehen. Angesichts von Herausforderungen wie Aktualität, Anpassung und Verwaltung von BYOD-Initiativen zeigt eine Studie von Gartner, dass fast 30 % der CIOs1 DaaS bereits als Teil ihrer Gerätestrategie nutzen oder in Betracht ziehen.