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Windows 7 EOS: we just have to let it go

Windows 7 EOS: Es ist Zeit für den Abschied

In etwa einem Jahr wird der kostenlose erweiterte Support für Windows 7 eingestellt. Sie können es weiterhin nutzen, aber es wird keine Updates, keinen technischen Support und, was vielleicht am wichtigsten ist, auch keine Sicherheitsupdates mehr geben. Mit jedem Tag wird Ihr System anfälliger werden, sofern Sie keine Gebühr für eine Fortsetzung des Service zahlen möchten. Es ist verständlich, dass Sie etwas beibehalten möchten, das gut funktioniert, aber bedenken Sie auch, dass die Technologie, die uns die Mondlandung ermöglicht hat, Ihnen heute nicht einmal mehr Zugang zu einem Gebäude ermöglichen würde. In diesem Blog zollen wir einer soliden Plattform einen liebevollen Tribut und – so hoffen wir zumindest – zeigen, dass es gar nicht so schwierig sein muss, zu etwas Neuem zu wechseln.

 

In Lugoff, South Carolina, gibt es einen Mann, der sein Beurteilungssystem immer noch als DOS-Anwendung betreibt. Mit Hilfe des örtlichen IT-Beraters, Joe McLeod (dem Mann mit dem „Lenovo”-Tattoo auf dem rechten Arm) nutzt er eine virtuelle Maschine, um die Software auf einem modernen Lenovo PC laufen zu lassen. Die Berichte druckt er auf einem Matrixdrucker aus.

Das hat nichts mit Sentimentalität zu tun. Es ist ein klassisches Beispiel dafür, warum Unternehmen weit über die vorgesehene Nutzungszeit hinaus an Technologien festhalten. Ein häufig zitiertes englisches Sprichwort besagt: „Wenn es nicht kaputt ist, muss man es auch nicht reparieren.”

Sie wissen vermutlich, dass der Support für Windows 7 2020 endet. Wenn Sie es weiterhin nutzen möchten, müssen Sie für den grundlegenden Support und die Patches, die Sie als Standard betrachten würden, bezahlen. Wenn also Windows 7 in Ihrer Welt „nicht kaputt” ist, müssen Sie es auf die eine oder andere Weise trotzdem „reparieren”, wenn Sie kein ernsthaftes, von Sicherheitslücken oder Systemausfällen verursachtes Risiko eingehen möchten.

Es tröstet Sie vielleicht zu wissen, dass Sie nicht allein sind. Noch im Oktober 2018 diskutierten Statistiker darüber, ob es immer noch mehr Menschen gibt, die Windows 7 nutzen, als solche, die auf Windows 10 umgestiegen sind.

Zu den Hauptgründen dieser Hinauszögerung zählen offenbar Sicherheit und die Herausforderungen bezüglich der Migration bewährter Anwendungen – was ab jetzt vielleicht als „Lugoff-Syndrom” bekannt wird. Doch Windows 10 hat sich bereits als sicherer erwiesen als Windows 7, mit Funktionen wie Windows Hello, die mit der Biometrik von Fingerabdrücken und Gesichtserkennung arbeiten. Zudem unterstützt Windows 10 99 % aller Anwendungen, die derzeit unter Windows 7 laufen.

Was sind also die Vorteile einer Umstellung? Ich werde natürlich die nahtlose Zusammenarbeit von Windows 10 und Lenovo Geräten anpreisen, die eine längere Akkulaufzeit, eine optimierte Prozessorleistung und ein gut aufeinander abgestimmtes Spektrum von Konnektivitätsoptionen einschließlich HDMI und Thunderbolt™, Dualband-Wi-Fi, 4G LTE-A und mehr unterstützt.

Doch das vielleicht wichtigste Merkmal ist das Cloud-First-, Mehrgeräte-Konzept hinter Windows 10. Es ist ein Betriebssystem, das für ein agiles Zeitalter entwickelt wurde und es Benutzern ermöglicht, an jedem Ort und auf jedem Gerät produktiv zu arbeiten.

Derzeit wird die IT-Welt von Ideen zur digitalen Transformation geradezu überschwemmt. Jeder hat dazu seine eigenen Vorstellungen, aber zum Kernkonzept dieser Transformation gehört die Möglichkeit, sicher und einfach auf Informationen und Ressourcen zugreifen zu können, ganz gleich, welches Gerät man bevorzugt.

Darum ist die Migration zu Windows 10 ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Transformation, was immer man darunter verstehen mag. Es ist ein Betriebssystem, das für verschiedene Plattformen optimiert ist. Es passt sich Benutzern an, egal, wo und wie sie arbeiten möchten, und bietet so eine zuverlässige und intuitive Erfahrung.

Und in diesen unruhigen digitalen Zeiten, in denen Erwartungen wegen Anwendungen wie Uber und WhatsApp rasant gestiegen sind, ist die Benutzererfahrung einer der wesentlichsten Erfolgsmaßstäbe für jedes IT-Projekt.

Das Schwierigste an jeder Veränderung ist, zu akzeptieren, dass sie notwendig ist. Wenn Sie den Schritt einmal vollzogen haben, werden Sie sich schon bald fragen, warum Sie ihn nicht schon viel früher gemacht haben.

Wenn Sie 2020 also als das Ende einer Ära betrachten, sollten Sie sich genauer ansehen, was die Migration zu Windows 10 wirklich bedeutet. Es ist nicht der Verlust eines alten Freundes. Es ist die Begegnung mit einem verjüngten, agilen und zuverlässigen Partner, der zu allem bereit ist, was die Zukunft bringen mag.