Transforming Productivity
Smarter workplace

Bereit für mehr Intelligenz?

Ist Ihr Arbeitsplatz intelligenter als der Durchschnitt?

Der beste Arbeitsplatz ist, wenn man es genau bedenkt, nicht nur ein Ort, an dem gearbeitet wird, sondern der Ort, an dem Mitarbeiter am effizientesten arbeiten. Jüngsten Untersuchungen zufolge wird die Auffassung über die Bedeutung des „besten Arbeitsplatzes“ von verschiedensten Faktoren beeinflusst. Kurz gesagt: Die sich verändernde Dynamik am Arbeitsplatz erfordert, dass technologische und personelle Gesichtspunkte überdacht werden.

 

Arbeitsplatz. Auch wenn dieses Wort vertraut klingt, ist es bei genauerer Überlegung irgendwie merkwürdig.

Wo sollte beispielsweise der Schwerpunkt liegen? Auf Arbeit oder auf Platz?

Aus irgendeinem Grund klingt es auch etwas altmodisch und autokratisch. Vielleicht ein bisschen zu sehr nach dem Arbeitshaus aus dem Roman von Charles Dickens?

Es weckt auch noch andere tief verwurzelte Assoziationen. Wenn man jemanden fragt, was er sich unter einem Arbeitsplatz vorstellt, denkt er sehr wahrscheinlich an etwas ganz konkretes. Ein Büro, ein Geschäft, eine Lagerhalle oder eine Fabrik.

Andererseits aber vielleicht auch nicht. Wenn man den jüngsten Untersuchungen nämlich Glauben schenkt, ändern sich die Zeiten und Ansichten, was den Arbeitsplatz betrifft – und zwar schneller, als viele vielleicht angenommen haben.

Das liegt großteils möglicherweise daran, dass, in erster Linie bedingt durch die fortschreitende und sich beschleunigende Entwicklung von Technologien für mobiles und gemeinsames Arbeiten, Arbeitnehmer – und Aufgaben – zunehmend von festen, physischen Standorten losgelöst sind.

Laut einer aktuellen Studie von IWG, einem Anbieter von kurzfristig buchbaren Arbeitsplätzen, arbeiten 70 % der Fachkräfte mindestens einmal pro Woche außerhalb des Büros, während 53 % mindestens die Hälfte der Woche auswärts flexible Arbeitsplätze nutzen.

Eine Studie von Global Workplace Analytics und der Personalvermittlungsagentur FlexJobs kam zu dem Ergebnis, dass 3,9 Millionen US-Angestellte 2015 mindestens die Hälfte ihrer Arbeitszeit in Telearbeit erbracht haben, während es im Jahr 2005 nur 1,8 Millionen waren. Dies entspricht einem Anstieg von 115 %.

In einer kürzlich von Lenovo in Auftrag gegebenen Umfrage vom CEBR (Center for Economics & Business Research) wurden mehr als 2000 britische Arbeitnehmer zu ihren Remote- und Vor-Ort-Arbeitsgewohnheiten befragt. Diese kam zu überraschenden Ergebnissen, die darauf schließen lassen, dass sich die Dynamik am Arbeitsplatz drastisch verändert.

So bieten fast drei von fünf Stellen die Möglichkeit, außerhalb des Büros zu arbeiten. 25 % der Mitarbeiter würden, wenn sie die Wahl hätten, außerhalb des Büros arbeiten. Fast ebenso viele würden gern häufiger von zu Hause aus arbeiten. Jeder zehnte Mitarbeiter erzielt außerhalb der normalen Arbeitszeiten die besten Leistungen.

Dementsprechend stellen sich Mitarbeiter bei der Wahl ihres Arbeitsgebers Fragen wie: Wo soll ich arbeiten? Wann soll ich arbeiten? Ist das flexibel? Ist „Von 9 bis 5” noch zeitgemäß? Beeinflusst dies, worauf ich bei einem Arbeitgeber achten sollte? Und wie sie mich einschätzen?

Der Bericht enthält außerdem praktische Empfehlungen für Unternehmen, die ihre Arbeitsverfahren und -richtlinien ändern möchten.

Weniger pendeln = mehr Leistung
Die Einsparung von Pendelzeiten bedeutet mehr Arbeitszeit und folglich deutlich mehr Leistung.
Bei sechs von zehn Arbeitnehmern, die in Großbritannien die Möglichkeit haben, sich für Remote-Arbeit zu entscheiden, liegen die Chancen klar auf der Hand.

Zuhören und verstehen
Die Leistung lässt sich indirekt verbessern, indem Arbeitgeber mit ihren Mitarbeitern Rücksprache halten und ein offenes Ohr für ihre Wünsche und Bedürfnisse haben, z. B. eine bessere Work-Life-Balance und die Möglichkeit, dann zu arbeiten, wenn sie am produktivsten sind, statt innerhalb der normalen Arbeitszeiten. Möchten Arbeitgeber heute Talente gewinnen und halten, ist Flexibilität unverzichtbar.

Ergebnisse statt Anwesenheit

Aus der Umfrage und den Aussagen der beteiligten Unternehmen (und Mitarbeiter) geht hervor, dass mobiles und flexibles Arbeiten für die Personalstrategie erfolgsentscheidend ist. Wenn die Leistung steigt, die Ziele erreicht werden und die Mitarbeiter zufrieden sind, tritt die Bedeutung der körperlichen Anwesenheit in den Hintergrund.

Gestaltung des modernen Arbeitsplatzes

Anstelle von festen Büros werden Räume für Zusammenarbeit wie gemeinschaftlich genutzte Arbeitsräume, Tools zur Zusammenarbeit sowie Räume für den gemeinsamen Austausch und Workshops immer wichtiger.

Technologie ist der Schlüssel

Die Standardisierung der IT ist ein entscheidender Faktor zur Zeitersparnis. Zudem wurden Schulungen nicht nur als Schlüsselfaktor genannt, sondern sollten laut Mitarbeitern (als eine der wichtigsten Maßnahmen am Arbeitsplatz) häufiger angeboten werden.

Vivi la difference

Unternehmen müssen sich auch der unterschiedlichen „Gemeinschaften“ in der Belegschaft bewusst sein – ältere Generationen reagieren oft sensibler auf den technologischen Wandel, jüngere Teammitglieder hingegen auf die Auffassung von „Präsentismus“.

Die Botschaft ist klar: Was brauchen Sie, um ein intelligenteres und effizienteres mobiles Arbeiten zu gewährleisten? Einen intelligenteren Arbeitsplatz.